Erster Gesang.
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Als von dem Stern cs ist zum Hvllenschlunde,Beliebt zu schau'n der Welten höchstem HerrnNach unten, wo die Welt sich ihm vollkommenDarstellt, obgleich in einen Punkt verschwommen.
Er schaut das All und blicket auf der ChristenAnführer, die in Syrien weilen, hin.
Und mit dem Blick, dem in der Menschen BrüstenNicht die geheimste Regung kann entfliehn.
Schaut er auf Gottfried und sein heiß GelüstenDie hcil'ge Stadt den Heiden zu entzichn;
Er sieht, daß frommer Eifer ihn entfachte.
Und er an Ruhm und Gold und Macht nicht dachte.
Schaut Baldovin nach Menschengröße trachtend.Der sich in ird'schem Streben ganz verirrt;Schaut Tancred, der, sein Leben ganz verachtend.Um eitle Liebeslust sich härmend, girrt;
Und Bohemund Antiochien sich betrachtend.
Ein Reich dort gründend, daß stets fester wird,Gesetze gebend, ob Gebräuchen waltend.
Des wahren Gottes Cultus aufrecht haltend,
Und von dergleichen Plänen so benommen.
Daß an kein ander Handeln mehr er denkt.
Er schaut Rinald, dcß Geist, zum Kampf entglommen,^Sich nimmer mit Geduld zur Ruhe lenkt.
Den Geldgier, Herrschsucht, zwar nicht überkommen,
Der aber tief im Durst nach Ruhm versenkt;
Er schaut ihn an des Guelfen Lippen hangen,
Von alten Helden Kunde zu empfangen.
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