Druckschrift 
1 (1854)
Entstehung
Seite
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Erster Gesang.

4 .

Hochherziger AlfonS, der mich entzogen.

Den irren Wanderer, des Schicksals Wutb,

Der mich zum Hafen führte, als durch WogenUnd Klippen fast erstarrt mein LcbenSblut,

Sei diesen Blattern freundlich nun gewogen,

Drinn meine Weid' und heiß Gelübde rubt!

Vielleicht kommt eine Zeit, wo ich eS wageZu schreiben, waö ich jetzt nur ahnend sage.

Recht wär'S, (wenn waS sic freilich niemals waren.Das heißt: in Frieden je die Christen hinMit Ross' und Schiffen eilten, den BarbarenDie ungerechte Beute zu cntziehn,)

Daß dir das Sccptcr über Hecresschaaren,

Wo nicht, deS Meeres Herrschaft sei verliehn.

Nachcisrer Gottfrieds, höre du indessen

Dies Lied, um einst dich mit dem Feind zu messen.

Sechs Jahre warcn'S, daß in der LevanteDen hohen Streit die Christenschaar begann.Durch Sturm Nicäa, und das wohl bemannteAntiochien sich durch KricgeSlist gewann;

Worauf der Kampf mit Persiens Volk entbrannte.Das herkam, ein zahlloser HecreSbann;

Tortosa siel, die schlechte IahrSzcit machte,

Daß nun das Heer auf'S nächste Jahr erst dachte.

7 .

DeS regenvollcn Winters Endestundc,

Der jeden Krieg cinschläfcrt, war nicht fern.

Als von dem Thron in reinster HimmclSrunde,Der höher steht ob dem entferntsten Stern