und richtete», vereint mit den Franzosen, an dem andern Gestadebeständiges Fcncr ans die Holländer, jedoch ohne große Wirkung.Ein Soldat ward an der Seite des Gouvernenrs getödtet, undein Mann von der Landwehr tödtlich verwundet.
Es blieb nichts übrig, als die Anderseite zu verlassen, und sichüber die Bai nach der Stadt einzuschiffen. Fünf Feldstücke ließman beim Hause Kikkert zurück. Doch nur eins derselben konntendie Franzosen, und zwar ganz unbrauchbar geworden, mit sichnehmen; denn das Poutonschiff Ceres bestrich mit unaufhörlichemFeuer die große Straße der Anderseite.
Folgenden Morgens verbreiteten sich die feindlichen Streifpar-teien im Osten der Kolonie, und entführten alle Sklaven, allesVieh und was sie sonst fanden. Bresseau vertheilte nach allenGegenden Proklamationen, deren er von Tag zu Tag neue machte,abschreiben und anschlagen ließ. Lauffers Lage war vcrzweif-lungsvoll. Er hatte nicht so viel Strcitkräfte, als die Franzosen,um im offenen Felde Spitze zu bieten. Er war auf die schänd-lichste Weise von Truppen einer engverbündeten Macht, nach denherzlichsten Freundschaftsversicherungen, betrogen und überfallenworden. Er sah sich von ihnen auf allen Seiten zu Land und zuWasser umringt und gesperrt. Durch die Lieferungen, welche mander Mannschaft der Bengeance, und durch die, welche man derDivision Bresseau gemacht hatte, waren die Vorräthe an Lebens-mitteln fast erschöpft. Seit zwei Monaten hatte kein amerikanischesSchiff in Curaffao angelegt. Man fand nur noch für ein paarTage Brod. Die meisten Wasserplätze lagen in der Gewalt derFranzosen. Seit ungefähr achtzehn Monate» hatte es nie geregnet.Ungeheure Dürre versengte das Land. Mehr denn die HälfteViehes war daher umgekommcn. Rings um die Stadt hatten dieFranzosen das Heerdenvieh weggetrieben. Die meisten Sklavenans den Wohnungen der Nachbarschaft war zu ihnen übergelaufen;