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Generale an all den Unordnungen Thcil hätten. Es konnten Aus-schweifungen der Neger und des Korsarengesindels sein, die viel-leicht nicht zu verhüten waren.
Der Gouverneur stellte indessen am rothen Weg eine Wachtvon 150 Mann der Besatzung mit zwei Feldstücken beim Hausedes ehemaligen Gouverneurs de Vecr auf, mit Befehl, keinenverdächtigen Menschen gegen die Vorstadt der Anderseite zu lassen.Denn diese Anderscite bildet einen beträchtlichen Theil der Stadtselbst. Sie ist gegen den rothen Weg ganz offen und wehrlos,und war daher verwegenen Plündercicn leicht zugänglich. Als gegenAbend gemeldet ward, daß sich nahe bei Haay die Negcrhaufenund Soldaten vermehrten, verstärkte Lauffcr jene Vorwacht nochmit zweihundert Mann.
Folgenden Morgens in der Frühe rückte Bresseau's Kriegs-Volk wirklich gegen die Stadt an. Der Gouverneur warf sich aufsPferd, gab dem beim Hause Kikkert ausgestellten Reservekorps,welches vier Feldstücke bei sich hatte, die nöthigcn Befehle, undeilte zum Posten am rothen Wege. Aber schon unterwegs bei derSynagoge kam ihm ein Reiter cntgegcugesprengt und meldete, dieholländischen Soldaten hätten die Flucht ergriffen. Er setzte seinenWeg dennoch fort, denn er konnte an solche Feigheit von Linien-truppcn nicht glauben. Aber er mußte sich bald davon überzeugen.Sie kamen ihm in wilder Verwirrung athemlos cntgegengcstürzt.Sogleich ließ er die Reserve bis zur lutherischen Kirche verrücken,die Flüchtlinge wieder zu sammeln. Umsonst. Die Soldaten be-fanden sich in unbeschreiblicher Unordnung. Hätten nicht die dreiKompagnien Landwehr, die bei ihnen gewesen, und schändlich tmStich gelassen waren, die Feldstücke gerettet, und durch regel-mäßigen Rückzug die Flucht der Soldaten gedeckt, diese wären ge-wiß alle gefangen worden. Bresseau's Plänkler hatten sich in-dessen schon der Häuser Kikkert, Schotborg und Monge bcmcistert,