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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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und diejenigen, die sich noch in der Stadt befanden, gaben dieunzweideutigsten Beweise nachahmungslustiger Gesinnungen.

An kräftigen Widerstand der Stadt, an Vertreibung der Fran-zosen ließ sich nicht denken: denn die gestimmte Landwehr hattehöchstens sechSzig gute Gewehre; die übrigen taugten wenig. So-wohl Landwehr als Besatzung waren seit zwei Monaten vom stren-gen Dienst ziemlich angegriffen. Jetzt gezwungen, sich inner dieVesten und Schanzen znrückznzichen und cinzuschließcn, mußte mansich lediglich mildem schweren Geschütz vcrtheidigen, und dazu nochdie waffenfähige Mannschaft zum Wasserhosen gebrauchen, oderHolzwerk und Geschütz in die neue Schanze zu schleppen, die derGouverneur auf der Höhe, Scharlo genannt, anlegte. OhneLebensmittel, ohne Wasser, sah man vor, entweder verhungernoder verschmachten, oder in die Gewalt einer Horde von Räubernund Mördern fallen zu müssen. Die Gräßlichkeiten von St. Do-mingo, vor denen die Menschheit «erbebt, standen den Pflanzernvon Curassao bevor. Schon waren, wie gesagt, fast alle Negerder Kolonie übergegangen. Jetzt standen sie bewaffnet, jubelnd,racheathmend oder ranblustig. Was ließ sich erwarten? Die erstwährend Bresscau's Aufenthalt nach Curassao gekommene undmit ihm vereinte Bande des Nigand bestand (ausgenommen dieKanoniere) aus scchszig Offizieren und Mulatten, alle von St.Domingo, alle in die Kunst des Kriegs, und noch mehr in dieKunst der Kriegsgräuel eingeübt. Zwei Mulatten, einer NamensBirot, ein Anderer Namens Bonnet, die beide auf St. Do-mingo die Grausamkeit so wett getrieben hatten, daß sie schwangereWeiber zersägen ließen, hatten den Rang von Brigadechess, undbefehligten unter dem Agent Bresse au Divisionen oder Kolonnen.

Bressean selbst, wie man wohl bemerkt haben wird, hattesich schon als einer jener Menschen gezeigt, die, mit Verlust allessittlichen Sinnes, gleich diebischen Gaunern, nur den dumm ge-