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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
Entstehung
Seite
189
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lichen Höhe gebaut war, gab ihnen einen mächtigen Stützpunkt,von welchem aus die Umgegend beherrscht werden konnte. AlleWege und Stege waren überdies mit schwerem Geschütz besetzt.Der Gouverneur mußte erwarten, ob die Franzosen, die bei Be-setzung von St. Michel immer noch eine Art Entschuldigung habenkonnten, das Acrgstc unternehmen und die Kolonie geradezu feind-lich behandeln würden. Vielleicht war ihnen nur daran gelegen,Schrecken einzuflößen, entweder um noch mehr Geld zu erpressen,oder die schwächere Partei zu bereden, die Kolonie gutwillig zuübergeben. Immer mußte Lanffer von seiner Seite vermeiden,voreilig zu handeln. Er ging daher folgenden Tags nach Wil-hclmsstadt zurück.

Hier vernahm er, daß zwei der stärksten Korsarenschiffe Bres-sean's des Morgens ans der Höhe des Meeres erschienen wärenund ihre Stellung zwischen den Inseln Bvnayre und Cnras-sao genommen hätten. Bald darauf kam Botschaft, daß, sobaldsich der Gouverneur mit seinen Leuten von de» Häusern vonBlaanw entfernt habe, die Franzosen in alle Wohngebäude vonSt. Michel cingedrungen wären, geplündert und das Vieh weg-getrieben hätten. Folgenden Tags schwärmten ihre Spähwachtenschon bis Hato, Mahnma u. s. w., Wohnungen, drei Weg-stunden nordwärts von Wilhelmsstadt. Die guadeloupischen Neger-soldaten machten sich an die Neger der Kolonie, wiegelten sie zurEmpörung, zur Verjagung und Beraubung ihrer Herren auf. Daswar so schwer nicht. Eine Menge Sklaven lief ihnen zu, und ver-eint mit denselben sammelten sie sich, alle bewaffnet, zu Haap,unweit dem rothen Weg. Die Ungeheuern Gräuel von St. Do-mingo drohten auf dieser Insel erneuert zu werden. Freiheit undGleichheit ward ausgerufcn; der Gouverneur mit seinen Leuten alsFeinde der Volksrechte, als Orangistcn verwünscht. Freilichwar damit noch nicht erwiesen, daß der Agent Bresseaic und die