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keit verdoppelte», das Mißvergnügen der Gemeinden gegen denKriegSrath durch Druck- und Flugschriften zu unterhalten.
In der Schweiz sowohl, als in Graubünden, war die Mehr-heit des Volks nicht sowohl gegen eine Staatsverbcfserung, —denn ihre Nvthwendigkcit fühlte inan fast in jedem Dorfe — alsvielmehr gegen die Gewaltsamkeit, mit welcher dieselbeausgeführtwar. Gerechter Argwohn rührte alle Gemüther, daß ausländischeHeere ans dem väterlichen Boden nicht die Erhaltung öffentlicherGlückseligkeit, sondern Unterjochung des Landes, und Aufopferungdesselben für die Absichten der Nachbar-Staaten im Schilde führen.Der Druck eines KricgSheers, welchen der Bewohner des reich-sten Palastes und der Mann der ärmsten Hütte empfand, erzeugtemit der Furcht zugleich den Unwillen gegen Regierungen, die ent-weder solche Heere berufen hatten, oder zu deren Schirm jeneda standen.
In der Nacht aber vom 5. zum 6. März begab sich Massenanach SarganS, und ließ den General Auffcnberg auffordern,Bünden zu räumen. Zu gleicher Zeit ordnete er den Angriff.
General Oudinot mußte mit dem linken Flügel einen lebhaftenAnfall auf Feldkirch machen, um den kaiserlichen General Hotzeabzuhalten, Hilfe an Auffenberg zu senden.
Auf der rechten stieg unter dem Befehl des General Dem outein Heerhaufen durch die Engpässe von Kunkels ins Thal vonReichenau hinab, die Brücken über den Rhein zu erobern, undChur im Rücken zu nehmen.
Massena selbst führte das Mittelheer über den Rheinstromgegen Walzers, während andere Haufen bei Ragaz durchschwammen,und den Posten von Haldenstein aufhobe».
Die Franzosen nahmen die Schanzen des Luzi-Steigs im Sturm.Am folgenden Tage standen sie, als Sieger, vor Chur. Auffen-