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bergs Heer flüchtete in Verwirrung in die Gebirge. Er selbst wargefangen.
Die Eroberung Bündens schien die Leiden der Ausgewandertenzu enden. Sie kehrten zu den Ihrigen heim. Nur diejenigen,welche während ihrer Emigration tu Zivil- oder Militärämternder Schweiz angestellt waren, blieben zurück.
Das Entzücken der Unglücklichen, nach so langer Trennungwieder im Schoos ihrer Familie ruhen zu dürfen, war unbeschreib-lich. In Zuschriften an Massen«, ihren Befreier, und an das hel-vetische Direktorium schilderten sie die Empfindungen ihres Dankes.—Die neue Regierung, Gemeinden und Privatpersonen bezeugtenmir in rührenden Ausdrücken ihre Zufriedenheit mit der Vollstreckungmeiner Pflichten.
Aber noch war das Ende des Elendes nicht erschienen. Zufrüh Jauchzen und Triumph. Die Schlacht von Stockach undJourdans Rückzug am Ende des März-Mondes verdunkelte Mas-seurs Siege. Bald ward Bünden wieder die Frucht von Oester-reichs Waffenglück; bald rauschte unter unaufhörliche» Gewitternvon Treffen und Schlachten das Heer des Kaisers bis an dasInnere der Schweiz vor, begünstigt von einer Menge blutigerAufstände, welche zu gleicher Zeit in Helvetien ausbrachen, unddie kaum jährige Republik zu vernichten drohten.