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stützte ste nach Kräften. Ihrer viele, die sich durch Fähigkeitenvor andern auSzcichncten, wurden in Zivil- und Militärstellen an-gesetzt, andere auf andere Weise vor gänzlichem Mangel gesichert
Biele von ihnen aber fürchteten, daß ihre Heimat auf immerfür sie verschlossen sein würde. Selbst wenn das fränkische Kriegs-glück ihnen die Pforten derselben wieder öffnen sollte, sahen stedoch.ihr ganzes Leben dem Kampf mit Faktionen preisgegeben,welche durch Privatrache gefährlicher, als durch öffentliche Triumphesein könnten. Sie sehnten sich, in der Schweiz zu bleiben, undUngewißheit über Bündens Schicksal verdoppelte die Stärke ihresVerlangens. Einige derselben, welche in Bünden Landwirthschaftgetrieben, äußerten ihren Wunsch, daß ihnen die weitläufigenGüter des Klosters Einfiedeln in Pacht gegeben werden möchten.
Demzufolge trat ich mit dem damaligen Finanzminister, BFinßler von Zürich, in mündliche und schriftliche Unterhand-lungen. Der Helle Blick dieses Mannes erkannte bald die Vor-theile, welche dem Staat aus Anlegung einer Bündner Koloniein dem rauhen Thale von Einfiedeln entspringen würden. Nochlag ein großer Theil dafigcn Landes nnangebaut und wild; einanderer Theil war nur nachlässig bearbeitet worden. Noch größer»Werth aber legte der Minister, und mit Recht, auf den Einfluß,welchen eine Kolonie arbeitsamer, aufgeklärter und den Grund-sätzen der neuen Staatsvcrfassung huldigender Bürger durch Sinnund Beispiel in einem unwissenden, rohen, zu Armuth, Trägheitund Sklaverei gewöhnten Völkchen gewinnen konnte. Er empfingden Vorschlag mit aller der Wärme, welche die Hoffnung zur Ver-besserung des Wohlstandes in jenen Gegenden einflößen mußte.
So angenehm anfangs den Emigrirten diese Zusicherung thä-tigcr Hilfe von der helvetischen Regierung war, schwächte dennochtheils neu auflebcnde Hoffnung, die Heimat wieder sehen zn können,theils Furcht vor Fanatismus und Mißgunst der Bewohner des