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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Nicht nur Privatpersonen, sondern auch die Munizipalitätenvon Malans und von Maienfeld, so wie auch die neu instal-lirte provisorische Regierung von Graubünden vernichte-ten die vom Kriegsrathe wider mich ergangenen Handlungen, undschienen mit einanderzu wetteifern, mir den Verdruß zu versüßen,welchen ich empfunden haben konnte, als ihre Verläugnung meinermich den Unkundigen zweideutig, und der Gegenpartei als Gegen-stand verdienten Haffes darstellte.

8 .

Die Besetzung Bünden« durch Oesterreich machte allen fernemArbeiten zur Reunion ein Ende. Es blieb uns keine andere Hoff-nung, als entweder durch eine glückliche Vermittelung beim Frie-den, oder durch Wiedereroberung des Landes von den Franken, indie Heimat zurückkehrcn zu können.

Aber auch diese Rückkehr hatte für die Patrioten nichts Er-freuliches, wenn nicht mit ihr die Befreiung des Landes vomJoche der Parteien, und die Unabhängigkeit von österreichischerHerrschaft verbunden war. Zur Beruhigung auf jeden Fall be-mühte ich mich daher, von dem helvetischen Direktorium die Zu-sicherung zu erhalten, daß, im Falle beim endlichen Frieden Grau-bünden von der Schweiz geschieden werden müßte, durch FrankreichsVermittelung den Patrioten gestattet sein solle, ihr ganzes Ver-mögen zu jeder Zeit abzugsfrei' aus Bünden hinwegzuziehen. Durcheinen Beschluß des Direktoriums ward uns auch diese Zusicherungertheilt.

Ich war im Begriff, Luzern zu verlassen, und am Zürichsee,in Gesellschaft der übrigen Bündner, die Entwickelung des großenRäthsels zu erwarten. Auf den Vorschlag des damaligen Mini-sters der Wissenschaften, B. Stapfer, wurde mir von der Regie-