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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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neu bezeugten, mir nur wegen der dem Gotteshaus PfäfferS,und Landvogt von SarganS zugehörigen Lehen, Bodcnzinsen undZehcndcn, wie auch wegen der Malanser Alpen in Kalfensen Auf-träge ertheilt zu haben. Nur ein Einziger, Namens AntonTanner, hatte in seinem Gefängnisse Mnth genug, einzngeste--hen, er sei von denen, die mich beauftragt, das helvetische Bür-gerrecht für sie zu erwirken.

Der KriegSratb unterlaß nicht, die verschiedenen Aussagen be-kannt zu machen durch den Druck. Sein Zweck war, den patrio-tischen Agenten der öffentlichen Verachtung preiszugcben, und ihnbei den Regierungen Helvctiens und Frankreichs als einen ver-messenen Betrüger darzustcllcn, feierlich von denen verläugnet, vonwelchen er Vollmachten zn tragen vorgab. Jeder seiner Schrittezu Gunsten der verfolgten Meinungsgcnoffen mußte demzufolgeein Staatsverbrechen in den Augen der Welt sein, und er, stattder Huld, den gerechten Zorn der getäuscht sein sollenden Regie-rung an sich ziehen.

So leicht cs gewesen wäre, meine Rechtfertigung öffentlichund unwiderleglich zn führen, verbot es doch das Zartgefühl ge-gen die in Bünden Znrückgclassenen. Bei der helvetischen Negie-rung durch Vorweisung meiner Vollmachten legitimirt, ohne welcheich weder Zutritt gesucht, noch gefunden haben würde, fühlte ichdie Pflicht, der Unglücklichen in Bünde» durch Schweigen zu scho-nen, und ihrer Sicherheit meinen guten Namen zum Opfer zubringen.

Wenige Monden nachher, als die Oesterreichcr Bünden ge-räumt hatten, und die bisher Unterdrückten wieder, ohne Gefahrsich noch härter« Mißhandlungen preiszngebcn, freie Sprache füh-ren durften, erklärten sic sowohl in öffentlichen Blättern, als in mirübersandten offiziellen Schreiben, daß jene Verläugnung meinereine Folge der Furcht vor den damaligen Gewalthabern gewesen sei.