aus den ersten öffentliche» Schritten eines Monarchen seine künf-tige Regier»,» voraus erkennt; wenn die Gesänge der jungenMusen, unter welchen die Freiheit Griechenlands erwachte, denwissenschaftlichen Glanz vorher verkündeten, mit welchem diesesholde Land nachmals die Welt erleuchtete; wenn die ersten Räu-bereien des kaum erbauten Noms die nachmalige Eroberung derWelt durch diese Stadt ahnen ließen: o so habet Ihr die Weltzu dem Glauben berechtigt, daß die wiedergcborue helvetische Re-publik keine andere Bestimmung habe, als die: Wohlthäterin derMenschheit zu werden. Eure Nachkommenschaft wird diese Erwar-tung rechtfertigen. — Ja! diese Thäler werden die heiligen Zu-fluchtsörter der leidenden Menschheit bleiben; — jene Alpen wer-de» die unvergänglichen Altäre der Freiheit Europens bleiben; —jene Ungeheuern Felsenphramiden, welche Gottes Hand im Mittel-punkt unsers Welttheils erbaute, werden die ewigen Denkmäler inder Geschichte Europens bleiben, daß hier schon damals Freiheitund Menschenrechte galten, als noch überall die Sklavenketteklirrte; daß sie noch gelten werden, hier noch Freiheit herrschenwird, wenn durch den Wechsel der Zeiten, und durch den Willendes unbegreiflichen Verhängnisses, die Freiheit vom übrigen Europawieder gewichen sein sollte, und andere Republiken unserer Tagevielleicht schon wieder ihre Sylla's und Cäsar'n zählen!"
„Darum verlangten wir so innig, so sehnlich die Vereinigung mitEuch! — Aber — es ist vorüber — wir haben kein Vaterland mehr!Oesterreichs Fahnen wehen wieder von den Trümmern unserer zwing-hcrrlichen Burgen — die Freunde der Freiheit sind verfolgt."
„Oligarchische Umtriebe entrissen unserm Volke die Rechte derMenschheit und der Souveränität, die man zu vertheidigcn vorlog.Man legte die höchste Gewalt in die Hände eines Raths, den dasVolk nicht gewählt und dazu geeignet hatte. Und dieser Rath riefdie Truppen eines Monarchen auf den Grund eines freien Staats."