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zu versehe», und, beim Sturmzeichen mit der großen Glocke desOrts, auf dem Sammelplatz zu erscheinen.
Nun wurde aus das Vermögen der Ausgewanderten von Obrig-keitswegen Beschlag gelegt; selbst Konfiskation gedroht. Man ver-fuhr mit so unerbittlicher Strenge, daß selbst Aeltern, Gattinnenu»d Freunden untersagt ward, Söhnen, Männern nnd Freundenin der Fremde ans eigenen Mitteln Unterstützung zu senden.Das Geheimniß der Briefe ward ohne Anstand entweiht. Niemandder Geflüchtete» durfte es ferner wagen, den Seinigen im Vater-lande zu schreiben, ohne Argwohn der Machthaber gegen diese,wie gegen Verschworne, zu erwecken. — Die in den Gefängnissenvon Chur schmachtenden Patrioten wurden, ohne Verhör, ohneHoffnung baldiger Erlösung, festgehalten. Den Leidenden blieb keinTrost, als den Wunsch einer rächenden Zukunft.
Die allgemeine Noth verdoppelte meine Thätigkcit, sie vermin-dern zu helfen. Das Direktorium, durch eine Botschaft an diegesetzgebenden NLthe, erwirkte von diesen (22. Oktober) die feier-liche Erklärung, daß die Patrioten von Bünden unter dem be-sonder!, Schutz der helvetischen Republik ständen.
Eine große Zahl der Ausgewanderten lebte an den GrenzenBündens, wo mitleidig die fränkischen Soldaten ihre Lebensmittelmit ihnen (heilten. Viele andere an den Usern des Zürichsces,wo das sreigewordene Landvolk sie brüderlich unterstützte. Nock-andere irrten verlassen, ohne Freunde, ohne Bekannte, in denGebirgen der Schweiz.
Die Regierung nahm auf mein Flehen für die UnglücklichenRücksicht, welche Vaterland und Wohlstand mit Fremde und Ar-muth vertauscht hatten, weil sie ihren Grundsätzen treu geblieben