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welchem kaiserliche Waffen das Vaterland beherrschen würden. Siezogen die Flucht den Gefahren der Unterdrückung, ihre Freiheitdem Aufenthalte in einem Lande vor, in welchem sie als Feindebehandelt wurden.
Ich empfing von allen Seiten die dringendsten Aufträge, imFalle nicht Einverleibung erfolgen könnte, das schweizerischeBürger- und NiederlaffungSrecht für die Ausgewanderten zu be-wirken.
Das Direktorium entsprach meinen Wünschen. Das Dekret,welches die Bündner Patrioten z» helvetischen Staatsbürgern er-klärte, ward ohne Widerspruch abgefaßt, und eben so vom Senateangenommen.
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Nachdem die landtägliche Regierung von Bünden anfgclöset,und die Leitung des Staates wieder den drei Standes-Häup-tern übergeben war, versammelten diese im Anfänge Septemberseinen Bundestag in Jlanz. Auch die helvetisch-gefinnten Gemein-den sandten nach alter Sitte ihre Boten dahin, mehr aber dieUnternehmungen der Siegerpartei zu beobachten und zu erschweren,als sich ihr zu unterwerfen.
Der Bundestag nahm sogleich entschiedenen Charakter an. Erhatte an seiner Spitze die Gegner des ehemaligen Landtags, Ver-wandte des Hauses Salis, erklärte Anhänger Oesterreichs. Wäh-rend man nachfichtsvoll jede Beleidigung Frankreichs duldete, wurdeder kaiserliche Minister Baron von Kronthal mit allen Ehrenbe-zeugungen umgeben. Während Guiots Publikationen verspottet,und hin und wieder in Landesgemeinden ungelesen zerrissen wurden,trug man sorgfältig Kronthals Aeußerungen von Dorf zu Dorf.In seinen eigenen Staaten zählte der Kaiser kaum so viel schwär-