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Der französische Resident Guiot hatte sich um diese Zeit be-stimmt geäußert: „Er halte es für sehr zweckmäßig, daß helvetischeKommissarien gesandt würden, um die Herrschaft Maienfeld undMalans u. s. st einzuverleiben und zu organisircn. Andere Gegen-den würden dadurch Muth fassen, Abgeordnete nach Malans zusenden, um ebenfalls ihre Aufnahme zu suchen. Zwar hätte diefranzösische Regierung vor einigen Wochen besorgt, die partielleEinverleibung möchte andere, und besonders Engadiner Gemeindenvermögen, sich an Oesterreich zu ergeben; seither aber hätten sichdie Umstände sehr verändert und die Betrachtungen gegen Oester-reich sehr vermindert."
Es war ferner bekannt worden, daß nicht nur die GemeindenDavos, Klosters, Süs, Celerina, Pontresina, Sylva-plana, Peist, Flims, Andeer, sondern selbst Steinsberg,Fettan, und hart an des Tyrols Grenzen Remüs und Schl einsdem Beispiele der Herrschaft Maienfeld zu folgen geneigt waren,sobald diese einmal geborgen war.
Es war kein Gcheimniß, daß, während die helvetischen undfränkischen Regierungen zögerten, sich für oder wider die Vereini-gung zu erklären, die österreichische Partei im Lande die Anrufungkaiserlichen Schutzes Vorschlägen und den Vorschlag durch ein er-künsteltes Stimmenmehr der Gemeinde» ausführen, oder der Bun-destag in Jlanz noch kürzere Wege einschlagen, die Instruktionen,welche er sich von einigen Gemeinden zu verschaffen gewußt, zumVorwände nehmen, Dringlichkeit erklären, und aus sich selbst denSchirm des Wiener Hofes ansuchen würde. Oesterreich mußte da-bei das Recht gewinnen, sich ausschließend in die AngelegenheitenBündens zu mischen, und konnte des Vortheiles nicht vergessen,vom Frickthale und den Mauern Basels an, bis zu den Höhen