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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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unter den Wettern der Revolution erlosch, wo nicht sein Gleich-mut!), doch oft seine Hoffnung des öffentlichen Heils. Ihn be-gleitete die Achtung aller Parteien; er ward für einen der vor-züglichsten Geschäftsmänuer gehalten.

Viktor Oberlin von Solothurn. Das Gute wollend, ge-brach ihm die Kraft, es zu vollbringen.

Cäsar Friedrich Laharpe, einer von den Stiftern, einsvon den Opfern der Schweizer Revolution, wie Peter Ochs, wardoch von letzten« in Denk- »nd Handelsweise überall abweichend.Laharpe wollte die Freiheit der Schweiz, ihrer selbst willen.Laharpe, geistvoll und edeln Herzens, konnte wohl Gegenstand desHaffes, nie aber der Verachtung seiner Feinde werden. Für allesGroße, Gute und Schöne schlug sein empfängliches Herz, aber oftward es der Raub allzulebhafter Gefühle. Ein Mann, voller Be-geisterung für Freiheit, thätig, feurig, wagend, beredt, wie er,schien keiner fähiger, Republiken zu erschaffen.

Dieses waren die Männer, welche unter Frankreichs Aegideden neuen Freistaat führen sollten. Die Ungleichheit ihrer Denk-arten und Zwecke trennte sie bald, und machte ihre Maßregelnschwankend, je nachdem cs dem einen oder dem andern gelang,seine Grundsätze siegend zu machen. Wie im Direktorium, ent-wickelte auch in den beiden Kammern der Gesetzgebung der ver-schiedene Charakter der Personen Parteiungen. Bald erzeugtenEifersucht und spröde Grundsätze Kälte und Mißtraue» zwischenbeiden gesetzgebenden Räthen und zwischen diesen und der Voll-ziehung. So ermüdeten sich die obersten Gewalten mit fruchtlosemRingen, während das Land Beute des Krieges und innerer Spal-tungen war.