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zu läugncn. Als die Kaiserlichen Bünden im folgenden Jahreräumten, widerriefen die Gemeinden feierlich in öffentlichen Blät-tern jene Verläugnung,
Nach Tscharners Abreise unternahm ich's, die theilweise Ein-verleibung Mindens und damit die Rettung der helvetischgeffnntenLandschaften vor den Verfolgungen der Gegner zu betreiben. Dochdie Lage der schweizerischen Regierung selbst, ihre Abhängigkeitvon Frankreich, — alles das war eben so ungeheim, als trostlos.
Es bedurfte nur geringen Scharfsinns, um beim ersten Anblickder gesetzgebenden Versammlung traurige Zeiten zu weissagen. Dasah man Männer aus allen Gegenden HelvetienS, die sich selbstFremdlinge waren; Männer, die außer dem engen Bezirke ihrerHeimat, die übrige Schweiz, deren verschiedene Bedürfnisse, Sittenund Verhältnisse kaum kannten; Männer von der verschiedenstenAusbildung, Gelehrte und unwissende Landleute, zuweilen kaumdes Schreibens kundig; Männer, welche entweder die Revolutionihrer Kantone gemacht, oder sich als Feinde derselben ausgezeichnethatten, und ihren Sinn, mehr oder minder verschleiert, in dieStaatsversammlnng brachten; Männer, die zum Thcil als Eifererfür ihre Kirche, zum Thcil als Freunde schrankenloser Duldungglänzen wollten. Unmöglich war die Mischung so feindseliger Ele-mente geeignet, Stürme zu mildern, und Ordnung und Ruheüber einen Staat zu verbreiten, der so eben aus seinem Chaoshervorstieg.
Diese Versammlung hatte ein Vollziehungs-Direktorium, be-stehend aus fünf Männern, ernennen müssen. Man wählte, nichtweil diesem oder jenem ein großer Ruf voranging, sondern aufbesondere Empfehlungen hin, oder folgsam den Winken der fränki-schen Machthaber.
Zu dieser Zeit standen an der Spitze des Staates Ochs, Le-grand, Glayre, Oberlin und Laharpe.