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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Spitze des Klerus und des großen Haufens. Er ließ sich mit ihrin nähere Verbindungen ein; schilderte ihr alle Vortheilc, und dieunningänglichc Nothwcndigkeit der Reunion; er schmeichelte ihremEhrgeiz , daß sie ein Werk vollenden sollte, welches den Patriotenmißlungen war, und versuchte es, durch Jntrigue» die Jntriguezu zerstören. Aber es war vorauszusehen, daß er auch hier schei-tern würde.

Noch unterm 4. September schrieb mir Guiot mit hoher Zu-versicht:Weit entfernt, an der Neunion zu verzweifeln, glaubeich hingegen, daß sic bald vollbracht werde, wenn der Krieg an-ders nicht unsere Plane zerrüttet."-

Ich werde gewahr, daß von Tag zu Tag der Eifer überallnachläßt, daß viele bedeutende Männer, die durch den ersten Sturmdahin gerissen waren, anfangen über ihren Jrrthum nachzudenke»und einzuseycn, daß sie nur von der Jntrigue überlistet waren.Mehrere Gemeinden des Unter-Engadins offenbaren schon ihreReue, gegen die Vereinigung gestimmt zu haben. Ich kenne einesichere Anzahl anderer, die unentschlossen schwanken. Binnen achtTagen sind sie unser. Nur ein wenig Geduld, ein wenig Ge-wandtheit, und es wird gehen!"

Die Bundeshäupter haben eine Standesversannnlung den12. August zu Jlanz zusammenberufcn. Ich weiß, die Häupterhaben, da ich jene Versammlung nicht offiziell anerkennen kann,den Vorsatz, besondere Unterhandlungen mit mir zu Psiegen, undvielleicht gclingt's mir, sie zu bereden. Was macht's imGrunde ans, ob die Reunion durch einen Landtag, oder durcheiueBundeS- und Standesversammlung bewerkstelligt wird,und ob das Peter oder Paul sei, der die Ehre davon trägt?Das Wesentliche in meinen Augen ist, daß die Bündner derSchweiz vereinigt werden; und wenn einige Bürger, was ich dochnicht glauben möchte, sich darum aus Laune widersetzen wollten,