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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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worin Maienfeld und Malans die Einverleibung und die Sen-dung schweizerischer Kommiffaricn forderten.

Er beschloß demnach unverzüglich seine Abreise, und fordertemich auf, ihn nach dem Hauptort der Republik zu begleiten.

Wir traten die Reise an.

12 .

Allerdings hätte für den philosophischen Beobachter kein Zeit-punkt gelegener sein können, eine Wanderung durch die Schweizzu machen, als der gegenwärtige. Eine Masse kleiner Völker-stämme, seit Jahrhunderten durch Verfassung, Gesetz und Gewohn-heit getrennt, lebte nun, aufgelöset in einen Staat, als eineinziges Volk, und nach Zerstörung halbtauseudjährigcr Regiernngs-sormcn, unter einer neuen, deren Alter kaum sechs Monden zählte.Wie merkwürdig mußte jetzt das Urtheil des schweizerischen Sand-manns über Veränderungen ausfallen, welche er theils ertrotzt,theils mit Widerwillen »nd nach verlornen Kämpfen empfangenhatte!

Allgemein scholl uns das Geschrei über der Franken unfreund-liche Bedrückungen entgegen; allgemein das Geschrei, gegen den»»republikanischen Aufwand der fränkischen Feldherren auf Kostenseufzender Schweizergcmeinden; allgemein das Geschrei gegen Ra-pinats und seiner Gefährten Plünderungen öffentlicher Schätze.Es schien ungewiß, ob die Wuth derjenigen größer war, welchesich als Freunde der Revolution in ihren Erwartungen betrogensahen, oder derjenigen, welche ihre Besorgnisse in gräßlicher Er-füllung vor sich fanden. Aber größer noch, als der Zorn gegenFrankreich, war an vielen Orten der Groll der ehemals Nnter-thänigen gegen ihre gestürzten Herrscher. Jene erblickten in der