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Grund genug gegeben, auch mich unter die VerfolgungSwürdigcnzu setzen.
Guiot, welcher fühlte, wie wenig ich auf den Schutz zählendürfe, welchen er im Namen „der großen Nation" feierlich aus-gckündet hatte, eröffncte mir, daß auch er bald in die Nothwen-digkeit gesetzt sein könnte, Bünden zu verlassen. Er rieth mir da-her wiederholt, mich für einige Zeit zu entfernen.
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An einem schonen Augustmorgen fuhr ich auf dem Strome desRheins hinab von Reichenau nach Ragaz. Dieser Fluß wird hiernur mit abwärtsgehcndcn Flößen befahren; er eilt mit reißenderSchnelle am Fuße des Kalanda dahin, unbrauchbar für Schiffeund Kähne. — Das Dorf Ragaz ist der einzige Punkt, durch wel-chen die Schweiz, vermittelst einer Landstraße, Verbindung mitRhätie» hat, wenn man das Misorcr Thal nicht rechnen will,welches sich gegen Bellinzona öffnet. Alle übrige Wege gehen be-schwerlich, oft gefahrvoll über die Hochgebirge.
Ein ungeheurer Felsring, gebaut ans den höchsten Alpe» undEisbergen, umgürtet das eigentliche Rhätien. In Uri der be-rühmte Berg St. Gotthard ist der Knoten, welchen die helve-tischen Alpen schlingen. Von hier aus stießen verworren die rhä-tischen Alpen.
Das ganze Land Graubündcn schwillt stufenweis empor gegenden St. Gotthard, bis die Thalungen, anfangs weit und lachend,bald aber erhöht zu kälter» Lichtkreisen, in enge Schluchten zusam-menschrumpfen, und kaum das rauhe Bett des Bergstroms formenmögen, der von den Gletschern donnert.
Vermählt mit dem grauen Gotthard, stehen ihm bündnischer