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uiahlin nebst Kindern in Sicherheit zu setzen, besonders da dieEröffnung des Krieges und Bündcns plötzliche Besitznahme durchkaiserliche Völker täglich höhere Wahrscheinlichkeit gewann.
Dies vermehrte das Schrecken der Besiegten. Ihrer viele rü-steten sich, das Vaterland bis auf ruhigere Zeiten zu verlasse».Andere machten ihre kleinen Reisen im Lande beständig in Waffen,um Gewalt mit Gewalt zu vergelten. Es herrschte offene Gesetz-losigkeit.
Bei den verwickelten Rechten der Gemeinden, bei der Kraft-losigkeit der Landesregierung im Verhältniß zur Gewalt einzelnerHochgerichte, fehlte es schon von jeher an kräftiger Polizei für per-sönliche Sicherheit. Nur Gutmüthigkeit des bündnischen Volksersetzte den Mangel öffentlicher Gesetze oder ihrer Vollstreckung.Mau hörte selten von Diebstählen und Einbrüchen, wiewohl dieWohnungen der reichsten Privatleute in und neben den offenenDörfern im Lande zerstreut liegen; noch seltener erfuhr mau vonMordthaten, ungeachtet der Einsamkeit der Straßen zwischen Ge-birgen und Wäldern, welche Angriff und Flucht der Thätcr schütz-ten. Diese allgemeine Sicherheit mußte um so auffallender sei»,weil das Land oft von herumstreifenden Gaunerbanden, entwiche-nen Gefangenen und Züchtlingen durchstricheu ward. Es war keinungewöhnlicher Anblick, in der Nachbarschaft der Landstraße», amWasser, oder zwischen Gebüschen und Felsen Familien dieses Ge-sindels um ihr Feuer gelagert zu sehen.
Wie gesagt, die Abwesenheit aller Sicherheit, die Ungebuuden-heit eines durch mancherlei Mittel aufgcwiegcltcn Volkes und dieSchadenfreude der siegenden Partei, welche nun an das Ruder desStaats getreten war, füllte das Gemüth der Patrioten mit Schrecken.
So gering bisher mein Antheil an den öffentlichen Angelegen-heiten Bündens gewesen, hatte doch mein Flugblatt, so ich fürbedingte Vereinigung mit Helvetien geschrieben, Vorwand und