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Bei allinäliger Aufhebung der allgemeine» Hütungen im Herbst,und der Allmenden, bei daraus entspringendem bessern Anbau desLandes, bei Einführung der Manufakturen und Fabriken, freierNiederlassung nützlicher Fremden, würde Bünden um die Hälftemehr Einwohner ernähren können, und in glänzender»» Wohlstand sein.
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Es gebricht den Bündnern nicht an Talenten. — Ich könntehier eine Reihe von Männern aufzählen, deren Namen auch dasAusland mit Achtung spricht. Der Minister Ulysses SaliS vonMarschlins zeichnete sich als gewandter Staatsmann, glücklicherBolksredner, geübter Schriftsteller aus. Seine Fragmente derStaatsgeschichtc des Thals Vcltlin n. s. w. sind ein historisch-diplomatisches Meisterstück. Dem trockensten Stoffe wußte er An-mnth nnd Interesse zu geben. Seinen Feinden selbst zwang erHuldigung ab. — Salis-Seewis, der Dichter, Matthissonsglücklicher Nebenbuhler, nahm längst seinen Rang unter Deutsch-lands Lieblingsdichtern ein. Rosius a Porta ward der Ge-schichtschreiber der Kirche seines Vaterlandes und errichtete sich indiesem Felde der Literatur mit der Ilistoria relorinnlionis sovlv-siarum rdsUieaiuiu ein Denkmal.
Die Söhne reicher Familien, entweder von Hauslehrern oderfremden Schulen erzogen, dankten ihre Ausbildung mchrentheilsdeutschen Akademien und Reisen durch die berühmter» Länder En-ropens, oder erwarben sie im Kriegsdienst der Fürsten und in an-gesehenen Handelshäusern des Auslandes. Ihr Geist, genährtmit den Blüthcn der Wissenschaft des Jahrhunderts, fand für dieStillung seiner Wünsche in den heimatlichen Thälern, zwischenden Heerden und Felsenhütten, die Nahrung nicht mehr. Einsam