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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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an Wolle, nicht an Hascnfellen; aber an Hntmachereien. Nur fürden einzigen Artikel der Hüte entrichtet man Fremdlingen jährlich20,000 Gulden. Deutschland, Schweiz und Italien empfangeneine außerordentliche Menge roher Thierhäute, — man kauft siegegerbt zurück, denn Bünden ist ohne hinlängliche Gerbereien. Sokönnte ich noch unzählige andere Gegenstände versäumter Gewer-bigkeit nennen.

Selbst aber die rohen Stoffe, welche das Land liefert, werdennicht einmal gewürdigt. Unbenutzt vermodert in den Waldungeneine ungeheure Last des Abholzes. Niemand unternimmt es, denUeberflnß einzusammeln, um wenigstens Asche daraus zum Düngender Felder zu brennen, oder eine Potaschensiederei anzulegen. DiesBeispiel, statt mehrerer.

Noch hat das Land mehrere moorige Gegenden, im Domleschg,im Engadin, im Schamserthal, den Vierdörfern u. s. f.; Men-schen und Vieh erkranken in den ungesunden Ausdünstungen —eben so gibt es hin und wieder kleine stehende Seen. Vergebensäußerten einzelne Männer ihre Wünsche und Vorschläge zu derenAustrocknung — es blieb beim Alten. Die durch kein festeresBand und Gesetz verknüpften Gemeinden fanden es im Gefühlihrer Oberhcrrlichkeit nicht behaglich, das Gute zu unterstützen.

Wie abstcchend war die Industrie der freien Niederlande gegendie des freien Bünden! Dort waren die schönsten Theilc vonNordholland, der Wormer, Purmcr, Schermer, Huygenwarderund Sypschc Polder bis zum Jahre 1K20 sechs große Seen. Eineanhaltende Arbeit von zehn Jahren verwandelte sie in dreißigtau-scnd neunhundert Morgen blühenden Landes.

Es ist kein Geheimniß, daß das Eingeweide des rhätischen Ge-birges Schätze von Mineralien verbirgt. Ich will nicht der ver-schiedenen Marmorarten gedenken, unter denen eine an blendenderWeiße und Reine dem cararischen Steine gleichkommen soll, nachZsch. Ges. S»r. 33. Thl. 11*