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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Vortheil, dehnen sich im Bezirke jeglicher Gemeinde aus. Manhat berechnet, daß wenn diese Strecken Landes, jetzt ohne bcden- ,tenden Gewinn, unter die Haushaltungen vcrtheilt, und der demVieh dadurch erwachsende Abbruch durch den Kleeban ersetzt würde,Bünden, ohne Nachthcil seines Vichstandes, so viel Korn anbauenkönnte, als cs ungefähr für seine jetzige Bevölkerung vonnothenhaben könnte. Lehmann behauptet, daß das jährliche Produkt desLandes an Getreide aller Art auf 2,284,314 Maaß, deren jedes15 Pfund gutes Mehl zu Hausbrod gibt, steigen möchte, wovonman aber wenigstens den siebenten Theil für Samenkörner ab-znzichen habe. „Gesetzt nun," fährt er fort, „man nähme eineBevölkerung von 250,000 Seelen an, ließe täglich jede Personein Pfund Brod verzehren, deren zwanzig aus einem Mäß Kernengebacken würden, so beträgt es auf-eine Person jährlich 18'/r MäßKernen; die Konsumtion des ganzen Landes stiege mithin jährlichauf 4,562,500 Mäß." Man darf bei dieser Berechnung aber nichtvergessen, daß Lehmann damals noch die nun verlorne» Nnter-thanenlandc zu Bünden zählte.

Z» den vorzüglicher« Hindernissen des Anbaues in Bünden zähleich außerdem noch die großen Verödungen des Landes durch denRheinstrvm. Dieser stiftet seine furchtbarsten Verwüstungen geradein denjenigen Thälern, welche die mildesten und ergiebigsten sind.

Ich nannte sie droben, das Thal von Chur (von Reichenau bisMaienfeld) und Tomiliasea.

Letzteres könnte noch ein Dorf bauen, wen» es den Rheinzwänge, das geraubte Land zurückzugebe», und eine vorgezeichnetcBahn zu laufen. Aber der Gemeinden Hoheitsrecht vereitelt der Cin-stchtsvollern Wünsche. Der erste Anblick dieses reizenden Geländeslehrt schon den Wanderer, daß hier die Natur freundlicher, alsirgendwo in Nhätien, alle Vortheile anbietet, welche zur Ver-annehmlichnng des Lebens führen; daß nur der Mensch sie z» bc-