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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Gesetze der Ehre und des Völkerrechts mit Füßen trat, irgend Ge-schäftsverkehr einzugchen. Als daher keine Antwort erfolgte, be-gann Bresseau das Feuer.

Die Noth, welche sein Geschütz verursachte, war unbedeutendgegen die des bevorstehenden Hungers. Man hatte kaum noch fürzwei Tage Brod. Ein Glück, daß die Nereide das Meer vonguadelonpestschcn Kapern gesäubert hatte. Wenigstens beruhigtesich Jeder mit Hoffnungen und hielt den Kampf mnthig ans. Manbetrog sich auch nicht. Es liefen bald drei amerikanische Fahrzeuge,befrachtet mit Mehl und andern Lebensmitteln, in den Hafen ein;dazu kamen dann noch zwei ähnlich-beladenc ans Caraccasbai. Am13. Sept. Abends 8 Uhr endlich fiel auch nach achtzehn Monatenwieder der erste Regen. Das belebte alles Volk der Kolonie. Manging den Rotten Bresseau's neugcstärkt entgegen. Diese, dienun Alles daran setzten, den ehrlosen Krieg glücklich durchzuführen,um mit der Schande, die an den Ursachen klebte, nicht noch dieSchmach schlechten Ausganges zu behalten denn wie viele Ver-brechen lassen sich nicht zuletzt durchs Glück adeln!machten dieäußersten Anstrengungen. Sie umgingen den Binnensee. Sie ka-men in drei Kolonnen, die Stadt auf der Seite vom Fort Re-publik und Pieter May anzugreifen. Der Gouverneur aber,ihre Bewegungen unaufhörlich verfolgend, trat ihnen aller Ortenin den Weg. Er hatte auf den Abhang der Höhen von Scharlound Altona starke Vorhut geworfen, und in so vortheilhafterStellung, daß die Franzosen nicht anzugreifen wagten. Sie muß-ten in ihr altes Lager zurückkehren.

Endlich, am 20. Herbstmonat war es, erschienen noch zweiamerikanische Fregatten, der Marymac und der PotapSco.Sie fuhren in den Hafen ein. Letzterer brachte wesentliche Hilfe,sowohl an Flinten, die er dem Gouverneur lieh, als dadurch, daßer achtzig Mann zur Unterstützung sandte. Die Freude der Stadt