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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Fahrzeuge mit Schaluppen anzugreifcn. Allerdings war der Fallmöglich. Der Gouverneur konnte den Truppen einer befreundetenMacht die Zuflucht nicht Verweigern, da die Engländer in denwestindischen Gewässern fast überall kreuzten. Er machte es sichzur Pflicht, jedem Fahrzeuge der Division schriftliche Erlanbnißauszustellen, auf den Fall der Gefahr, in alle Hafen und Baiencinzukehren und zu landen, um sich zu retten oder zu vertheidigcn.

Es war nun nichts mehr zu verlangen übrig. Bressean be-urlaubte sich durch seinen Aide-de-Camp Chaudry beim Gouver-neur, und dünkte diesem für allen Beistand, den er geleistet. Ge-neral Jeannet nahm persönlich Abschied, bezeugte dem Gouver-neur in den verbindlichsten Ausdrücken seine Erkenntlichkeit, undbat um Anlaß, ihm zu beweisen, wie gern er dankbar sein möchte.Der Gouverneur ersuchte ihn, ans Abschlag der Zahlungssummefür die gemachten Lieferungen, drei- bis vierhundert Gewehre zumGebrauch der Landwehr, und für seine Person ein gutes Astro-labium und einen Meßtisch zu schicken, wenn dergleichen allenfallsin Guadeloupe zu haben wären. Man schied freundschaftlich voneinander.

An demselben Tage noch, es war der 3. Hcrbstmonat, segeltenalle Fahrzeuge ab. Bemerkenswerth ist, daß zugleich drei franzö-sische Korsaren vor dem Hafen erschienen waren, die sich mit derDivision vereinigten. Aus den folgenden Begebenheiten ward eserst wahrscheinlich, daß Bressean diese Fahrzeuge erwartet, undbloß darum unter allerlei Vorwand gezögert hatte, die Anker zulichten.

In Wilhelmstadt war man froh, des lästigen Besuches Endezu sehen. Die Franzosen segelten langsam, und am Abend gingensie wieder vor dem Hafen St. Michel vor Anker. Sie sagten,das Meer sei zu still, und der Küstenwind von Südwest zu schwachgewesen. Und doch kehrten sie in einem Hafen ein, der im Westen