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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
Entstehung
Seite
177
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wären. (Die Mary war nämlich ein amerikanisches Schiff, welchesvon guadeloupischen Kapern in den Hafen von Curaffao aufgebrachtworden war; der Gouverneur hatte das Schiff, als widerrechtlichePrise, zurückbehalten.) Der Gonverncur cntgcgncte: was die Fre-gatte beträfe, hätte er selbst sich schon mit den Angelegenheitenderselben seit dem dritten des Hcumonats befaßt. Darum wäreweiter keine Sorge nöthig. Was die reklamirte Mary beträfe,wäre darüber nicht cinzntretcn, weil eine Proklamation der bata-vischcn Negierung der Gouverneur wies sic vor vollkommenentschieden hätte.

Bresseau that, als wäre ihm das ganz unbekannt gewesen,stand auf und sagte:Nun, Herr Gonverncur, das wird sich amEnde Alles geben." Er nahm den Ton des freundschaftlichstenEinverständnisses an, und bat nur, man möchte doch die Kette imHafen öffnen, und den Fahrzeugen gestatten, innerhalb derselbenvor Anker zu legen, weil die Truppen der Division in der ThatErfrischung nöthig hätten. Er, sowie die beiden Generale, gabenihr Ehrenwort, es solle keinem Menschen die mindeste Ungelegen-heit verursacht werden, und sobald die Gegenstände ihrer Sendungabgcthan sein würden, wollten sie nach Guadeloupe zurnckkehren,falls man in Curaffao keine Verstärkung verlange.

Der Gouverneur bezeugte sich auf diese Versicherung hin ge-fällig. Er ließ die Kette öffnen und die Fahrzeuge hereinkommcii.Er gestattete auch, an Bord der Fregatte La Vengcancc so vielMannschaft zu bringen, als man zur Ersetzung des Abgangsnöthig finden möchte.

Aber schon am Abend desselben Tages gab es Händel mit demGeneral Jean net. Dieser hatte, ohne Vorwisscn des Gouver-neurs, Wachten ans Land gestellt, von welchen einige Offiziereder batavische» Landwehr beschimpft, andere Leute'sogar mißhan-delt worden waren. Der Gouverneur ließ die französischen Wachten