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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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175
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einen Offizier, nm zu erfahren, wer sie wären nnd in welcherAbsicht sie ankämen? Er ließ auch den Befehlshaber auffordern,ihm einen Abgeordneten mit seinen Aufträgen zu senden. Der ba-tavische Offizier kam zurück »nd meldete, cs wären Fahrzeuge vonGuadeloupe, bestimmt, der Fregatte Vcngeance, die auf der andernSette der Bai vor Anker lag, Trnppenverstärknng zu bringen.Die Sache machte sich aber verdächtig; denn die Besatzung derFahrzeuge betrug bei neunhundert Mann; Wohl zu viel für eineeinzelne Fregatte.

Eine Stunde verging. Die erwartete Botschaft vom Befehls-haber der Fahrzeuge erschien nicht. Der Gouverneur, ungeduldig,ließ ihm sagen: würde nicht ans der Stelle Jemand gesandt, derüber die Weisungen, welche die Schiffe hätten, genügende Auf-klärung geben könne, müßten sie als Feinde behandelt und ohneWeiteres in den Grund gebohrt werden. Nun trat ein französischerOffizier ans Land. Er brachte vom Oberbefehlshaber, dem AgentBresseau, einen Brief an den Gouverneur. Dieser erbrach, las,schüttelte den Kopf nnd erwicdcrtc dem Uebcrbringcr: der Inhaltsei zu wichtig; er müsse denselben dem versammelten Nath vorlegen.

Der Kolonialrath versammelte sich. Lauffer theilte Bres-scau's Schreiben und den darin enthaltenen seltsamen Antrag derguadeloupischen Agentschaft mit. Es war der, die Insel Curassaomit stärkerer Besatzung gegen allfällige feindliche Angriffe zu ver-sehen. Während der Kolonialrath noch über das räthsclhaste Aben-teuer in Bcrathung war, erschien ein französischer Abgeordneter,Namens Joubert, und meldete, der Agent Bresseau bitte umErlaubniß, der Sitzung des Rathes bcizuwohnen, sich über seineSendung ausführlicher erklären zu könne». Man gewährte. ESdauerte nicht lange, so erschien Bresseau, begleitet vom GeneralPelardy und einem zahlreichen Gefolge von Offizieren, unterwelchen nicht bloß Europäer, sondern auch Mulatten waren. Bald