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So kam die Vengeance im traurigsten Zustand vor der St. Annen-bai an. Man mußte sie mit Schaluppen in den Hafen bugflren.
Pitot, der Schiffshauptmann, eilte sogleich nach Wilhelms-stadt, Anstalten zur Ausbesserung seiner Fregatte zu treffen. AlleinNiemand wollte sie an den Werften annehmcn, Niemand die er-forderlichen Geräthe und Bedürfnisse anders, als gegen baareZahlung oder gegen Bürgschaft von der Regierung, hergcben.Darüber langes Unterhandeln. Am schwierigsten war die Ver-sorgung der Mannschaft mit Lebensmitteln. Diese Mannschaft,worunter sich auch verschiedene Reisende befanden, z. B. ein Di-visionsgcneral Pelardy, ein Schiffshauptmann Jacqu elin u.s.w.,bestand aus ungefähr vierhundert Mann, die nicht allein währendHerstellung des Schiffs, welche sechs bis sieben Monate Zeit er-forderte, sondern auch zur Rückreise mit Lebensmitteln versorgtsein mußte. Am Bord war für keine acht Wochen Vorrath. Pitotschloß endlich mit den in Cnraffao befindlichen Agenten des Gou-vernements von Guadeloupe einen Vertrag für mehrere Monate.Als derselbe zu Ende gegangen war, erklärten die Agenten kur;und bestimmt, sie wollten und könnten ihm weiter keine Lebens-mittel liefern. Die Noth stieg. Pitot versammelte am Bord dievornehmsten Offiziere und Angestellten der Fregatte. Man ver-einigte sich, in dieser verzweifelten Lage den Gouverneur Laufferum Beistand anzugehcn. Der gesammte Schiffsrath, Pitot ander Spitze, begab sich (3. Heumonat) in das Gouvernemcntshaus.Lausser empfing die Bittenden gütig, beruhigte sie, und versprach,was in seinen Kräften liege, zu thnn, um zu beweisen, wie lebhafter am Wohl und Weh alles dessen Theil nehme, was die fran-zösische Republik angehe. Wirklich übernahm er von dem Tage andie Versorgung der gesammte» Schiffsmannschaft mit den erforder-lichen Bedürfnissen.
Pitot war oder schien von -Dankbarkeit gerührt. Er meldete