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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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technischen, auch philosophischen Kenntnissen, Er liebte die deutscheLiteratur sehr, und der Weltweise Fichte gehörte in Curaffao zuseinen Auserwählten, Voll rastloser Thätigkeit überall gegenwärtig,den Saumseligen zur Ermunterung, den Leidenden zur Hilfe, denBedrängten zum Rath, ward er durch Geschäftscifcr, Ueberlegen-heit des Geistes und Leutseligkeit im Umgang eben so sehr hoch-geachtet und gefürchtet, als geliebt. Das Volk in Curaffao hießihn zuletzt nur Vater La uff er.

Mit besonderer Klugheit und Milde hatte er stets Behördenund Schiffe der benachbarten französischen Inseln behandelt, wiees damals die Stellung der batavischen Republik gegen eine somächtige und übcrmüthige Bundesgenoffin, als die französischeRepublik war, erforderte. Niemals aber vergab er das Geringstedem Recht und der Ehre seiner Negierung. In diesem Punkt blieber, und hätt' es eigenen Untergang gegolten, unbeugsam und hart-näckig. Die Franzosen hatten Ursache, ihn zu schätzen. Denn mehr-mals, wenn ihre Schiffe, von Allem entblößt, in den Hafen vonCuraffao einliefen, um sich wieder herznstellen, half er ihnen ausder Noth, indem er für die an sie zu machenden LieferungenBürgschaft leistete.

S. Anschlag der Franzose» gegen die Insel.

Eines Tages (6. Hornnng 1800) erschien die französische Fre-gatte la Vengeance von vierundfünfzig Kanonen vor dem Hafenvon Curaffao. Der Schiffshauptmann Pitot befehligte sie. Siehatte sich vorher in den Antillen mit der nordamerikanischen Fre-gatte la Constellation, von viernndvjerzig Kanonen, geschlagen.Der Kampf war anhaltend und mörderisch gewesen, bis sich beideSchiffe außer Stand gesehen hatten,, das Gefecht weiter fortzusetzen.