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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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einem einzigen Manne übertragen, der als Rath spensionärfünf Zahre lang im Amte stehen sollte. Aber Schimmel»penninks Tugenden waren in diesem Sturme unfähig, ein Vater-land zu retten, welches weniger durch den Verlust aller Ordnung,als durch den Verlust der Innern Tngendstärke, der Selbstständig-keit und der alten Hilfsquellen unterging.

Die Zeiten der unsterblichen Tromp und Ruhter waren ohneWiederkehr verschwunden; man vernahm von keinen holländischenFlotten mehr, die stch in den Ozean hinauswagten, den Neber-mnth Albions zu beugen. Was hätte auch die Republik, welcheim Zähr 1805 nur noch kaum fünfzehn Linienschiffe und eben soviel Fregatten aufzeigen konnte, der britischen Seemacht entgegen-stellen sollen? Dagegen vernahm man von batavischen Land-truppcn, welche, den französischen Fahnen folgend, die Feldzügederselben gegen deutsche Fürsten unterstützen mußten.

Den Verlust des Ozeans schien eine Erweiterung des hollän-dischen Landgebiets ersetzen zu sollen. Aber was sind jene demMeere abgczwungencn Torf- und Sandfclder ohne Flotten, ohneFabriken, ohne Handel, durch welche sie allein verschönt und an-gebant werden? Nur ein einziger Wunsch konnte dem Volkeübrig bleibe», welches, vom französischen Gebiete umschlungen,willenlos Frankreichs Leitungen folgen mußte; und dieser Wunschwar: gänzliche Einverleibung in das Reich Napoleons; Theilnahmean der Siegesbeute, an dem Ruhme, an den Handelsvortheilenseiner Nnterthanen. Mochte sich auch das vaterländische Selbst-gefühl gegen diese Vernichtung des Staates sträuben nurin solchem Tode war noch Wiedergeburt zu hoffen.

Ein Schritt dazu geschah, als durch den Vertrag zu Paris(1806) Napoleons Bruder Ludwig die Königswürde von