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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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in der Schweiz kein einzelnes Adels- oder Fürstengeschlecht z» be-soiidcrm Ansehen. Wäre Graf Rudolph non HabSburg nicht aufden kaiserlichen Thron gerufen worden, hätte vielleicht HabSburgin Helvetien die Rolle spielen können, welche Oranie» t» de»Niederlanden übernahm.

Dieser Umstand machte den Gang des Schicksals in beidenBundesstaaten fortan verschieden.

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Schon wie die junge Republik der Niederländer noch unter An-strengung der Verzweiflung gegen die erste Macht des WelttheilSfür ihre Freiheit focht, erwarb sie durch Gewerbfleiß und hoheSparsamkeit die Achtung des Auslandes. Aus den Morästen derNordsee und vieler Strommündnngcn hervorblühend, ward derOzean, gegen dessen Wnth sie früher, als gegen Spanien zu rin-gen hatte, das Element, ans welchem sie nun Reichthum undLorbeeren sammelte. Der Krieg mehr als eines halben Jahr-hundert hatte die Bürger abgehärtet, der Sieg sie zu gewagtenUnternehmungen entschlossen gemacht. Durst nach Ruhm und Reich-thum ward Leidenschaft; aber Wohlleben und Bequemlichkeitenschwächten noch nicht die Kraft republikanischen Bürgersinns.

Damals störte blinde Neligionswuth den häuslichen Friedenfast aller europäischen Nationen; und eben diese Verfolgungen be-reicherten den neuen Freistaat, der eine Zuflucht der Unterdrücktenward, mit schnell wachsender Bevölkerung. Dieser schwellendenBolkszahl fehlten Boden und Aernten; Nahrung mußte jenseitsdes Weltmeeres gesucht werden. Die Republikaner wurden ausRoth Korsaren, schufen auf Kosten der Portugiesen und Spaniereine Marine, und beugten den Stolz ihres alten Unterdrückers