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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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scher Kriegsvölker nach Italien, »nd ermahnte Genna dringend,ihn den Franzosen zn verweigern. Sie lehnte es ab, als der fran-zösische Thron umgestürzt war, einen Gesandten der französische»Republik anznerkennen, aber unterhandelte mit ihm, und zwar ver-mittelst seines Gcheimschrcibcrs, weil der Name Republik nichtin dessen Vollmachten stand. Auf die Anzeige vom Dasein einerfranzösischen Republik ward geantwortet: „Venedig werde nichtvon den ersten, aber auch nicht von den letzten sein, sie an-znerkennen."

Es fehlte im Senat nicht an Männern, welche, als sich inItalien, nach einer Reihe von Schlachten, die Gefahr mehrte, zurEntschlossenheit aufforderten. Francesco Pesaro, der Prokura-tor, mahnte daran (April 1794), es sei mit eitel» Neutralitäts-erklärungen nicht geholfen, wenn man dem Worte nicht durchWaffen Gewicht zu geben wisse. Wirklich durchzuckte eine augen-blickliche Begeisterung einmal wieder den vencdischcn Rath. Erbeschloß die festen Plätze in Stand zu setzen, das schwere Geschützin Ordnung zu bringen, die Landwehren ausznbieten und dasstehende Heer auf 40,000 Mann zu vermehren. Allein die Be-schlüsse blieben unvollzogcn. Es fehlte an Entschlossenheit undGeld. Dreimal donnerte Francesco Pesaro im Senat gegendie Nnthätigkcit. Es hieß aber: Wir haben keine fähigen Hanpt-leute; der Schatz »nd die Magazine sind leer; die jährlichen Ein-nahmen sind »in 600,000 Dukaten geringer, als die Ausgaben.—Wirklich wurden auch nur ungefähr 7000 Mann Kriegsvolk auf-gestellt, und eben so langsam, als mühsam, unter die Fahnen ge-bracht. Ja, man sagte sich ganz unverhohlen: Bewaffnet oder un-bewaffnet, wir werden uns immer von den Verbündeten oder vonden Franzosen gefallen lassen müssen, was sie thun wollen. Sozaghafter Geist beherrschte die Regierung, daß sie in die un-aussprechlichste Verlegenheit gerieth, als sie (November 1794) in