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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
Entstehung
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vierten Thcil Konstantinopels; eben so Vieles an den KüstenMorca's; dazu alle Inseln des jonischen Meeres mit Zante,Zefalonien und Korsin Kandia ward in derselben Zeit (imZahr 1204) um zehntausend Mark Silbers vom Markgrafen vonMontferrat angekauft.

Die Republik behielt sich von den vielen Eilanden jedoch nurKandia und die jonischen Inseln unmittelbar vor; die übrigenerlaubte sie venedischen Bürgern zu erobern, und als Lehen desFreistaates zu besitzen. Denn schwer ward es dem Volke in denLagunen, welches, ungerechnet das aufrnhrlustige Dalmatien, nuraus ungefähr zwcimalhunderttausend Seelen bestand, mehrere Mil-lionen entfernter, in zweien Welttheilen zerstreuter Unterthanenin Zaum zu halten. Wirklich brachen bald in Adrianopcl, baldwiederholt in Kandia, Empörungen um Empörungen gegen dieneue Herrschaft aus. Venedig trachtete sich durch Anlegung vonKolonien aus seinen Bürger» in Korfu, Konstantinopcl und Kandiazu befestigen. Viele andere Gegenden, am schwarzen Meer nudBoSphorus, aus der Theilung des orientalischen Kaiserthums er-worben, wurden aber versäumt, weil es an Mannschaft gebrach,sic alle zu besetzen.

Außer Venedig hatte indessen auch Pisa, und mehr noch Ge-nua, seit Jahrhunderten den großen Handelsverkehr auf dem mittel-ländischen Meere betrieben. Genua, die Stadt, einst ohne Gebiet,wie Venedig, war durch Schifffahrt reich, bevölkert, und Herrinbenachbarter Landstriche, auch, durch Thcilnahme an den Kreuz-zügen, Gebieterin vieler Küstcnstädte Klcinasiens geworden. Dnrchden Besitz von Kassa, auf der krimmischen Halbinsel, beherrschtesie das schwarze Meer und bemächtigte sic sich des unmittelbarenBezugs ostindischer Maaren.

Genua und Venedig hatten längst ihr gegenseitiges Aufblühenmit eifersüchtigen Blicken beobachtet. Jede forderte den Welthandel