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Seeräubern, oder wenn sie den Nachbarn in Italien bewaffnetenBeistand geleistet, oder den Kaisern des Orients zur Zähmung derSarazenen Flotten gebracht, kriegerische Gewandtheit erworben.
Siegreich längs den Ufern Dalmatiens hinrudernd, kam Nrscoloauch zu den Inseln Lesina und Cnrzola, die vor dem Golf vonNarenta liegen, zu der Seeräuber Heimat. Auf Curzola, hocham Felsen, lag der Sklavonicr Hauptfeste. Urseolo gebot Sturm.Noch zahlte Venedig alljährlich den Freibeutern Zins. Hier warder auf ewig abgcthan; im schrecklichen Gemetzel die Burg erstiegen,erobert, alle Mannschaft nicdcrgehaucn; dann das Thal von Na-renta mit Blut und Flammen erfüllt.
Venedig, nun ohne Furcht eines Mächtigem im adriatischenMeere, sah sich durch Eroberung der ganzen weitläufigen, vomCapo d'Jstria bis zu den Felsen Cattaro's gedehnten Küste unddurch Vertilgung der lange schreckbar gewesenen Narenta, zur festenMacht erwachsen. Es konnte nun ans eigenen Besitzungen Mittelzur Befriedigung der ersten Nothwendigkeitcn, Hanf und Holz,Oel, Getreide, Schlachtvieh u. s. w. beziehen. Es fand da nichtnur eine Reihe sicherer Hafen und gute Matrosen für seine Flotten,sondern auch eine Bevölkerung, die dem vcnedischcn Handel durchbeständigen Waarenverbrauch zinsbar sein mußte. Denn daß irgendeine dieser unterworfenen Küstenstädte sich durch Handlung erhebendürfte, um Nebenbuhlerin der Hauptstadt zu werden, war leichtzu verhindern. Gleichviel, ob sie sich freiwillig in Venedigs Schutzbegeben hatten, oder gezwungen waren, alle wurden auf dieselbeWeise als Unterthanen behandelt. Der Duca wählte nach Willküraus den Geschlechtern der Lagunenstadt diejenigen Männer, welcheals Beamte oder Podesta's die unterworfenen Ortschaften im Na-men der Republik verwalten mußten.
Es fehlte zwar nicht an wiederholten EmpörungSvcrsuchen derDalmaticr, das unerwartete und unverdiente Joch wieder abzu-