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konnten nur unter den Reibungen ihrer bürgerlichen Parteien jenebewundernswürdige Hoheit und den ewigen Ruhm erreichen, derihr Gedächtnis; begleitet. Stille erfolgte, als sich die Nacht derbyzantinischen und yrätorianischcn Cohortcn-Willkür über sie aus-gcbreitet hatte. Wie anders glänzen die vielbcwegten, freienBrüder heutiger Welt, England, Frankreich, Amerika neben denNachbarn! Aber der Stumpfsinn jener Weltbcurthcilcr unterscheidetnicht die Währung gesunder Kräfte, welche das Leben emporhält,indem sie die schädlichen Stoffe ausschcidet, und eine andere Wäh-rung, welche nach Entweichung des Lebens und Geistes erfolgt,den Leichnam der Staaten, wie der Sterblichen aufzulöscn.
Es hatten sich auf der Ostseitc des adriatischen Meeres, längsden Gestaden von Istrien, Ltburnicn und Dalmatien, mehrere'an-dere kleine Seestädte erhoben, welche unter den Verwirrungen undSchwächen des morgeuländischen Reichs ebenfalls eine Art Unab-hängigkeit annahmen. Den Venezianern nachahmend, versuchtenauch sie ihr Glück im Handel. Allein bei ihrer Schwäche warensie den Freveln der sklavonischcn Seeräuber mehr, als die Vene-zianer, ausgesetzt. Das bewog die Städte, bei den Laguncnbe-wohnern Bund oder Schutz zu suchen.
Der damalige Duca von Venedig, Pietro Urscolv, seinesNamens der Dritte, ein geistvoller, unternehmender Mann, ergriffbegierig die Gelegenheit, seiner Stadt eine Herrschaft über dieKüsten zu erwerben und Venedig zugleich von der Furcht zu be-freien, in jener Reihe von Seestädten früher oder später Neben-buhlerinnen im Handelsverkehr zu erblicke». Er segelte (im Jahr997) init der bewaffneten Flotte hinüber, und nahm die Huldigungder Städte ein, die sich freiwillig in Venedigs Schutz begaben;andere, die sich weigerten, zwang er; Nichts widerstand ihm lange,weil man einzeln zu schwach oder unvorbereitet war. Die venedt-schen Seeleute hatten in anderthalbhundertjährigen Fehden mit den