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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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te» nicht genossen hatten?) Das ist's, was ihr nns zuin Ver-brechen rechnen wollet?"

Auch haben wir nicht zu glauben gewagt, daß die religiösePflicht christlicher Mächte denselben gestatten werde, schweigendeZuschauer bei den Ausrottungs-Anstalten des Christenthums zusein. Waget es nur, drohet Vertilgung des Korans, Umsturz derMoscheen in Algier, in Marokko oder andern Reichen Nord-afrika's, und der Padischa der Gläubigen wird für MuhamcdsWort das Schwert zucken und den Orient wider euch bewegen,ohne Rücksicht!"

Vierhundert Jahre lang, länger als wir Hellenen, lebte daschristliche Spanien unter der Herrschaft muhamcdanischer Er-oberer, und es Pflanzte dennoch wieder muthig das Kreuz an dieStelle des Halbmondes auf. Ihr selber preiset noch heute die Hel-den Spaniens, die für ihren Glauben in den Tod gingen. Unsaber nun wollet ihr verdammen und verlassen? Hätte damals einheiliger Bund christlicher Mächte bestanden, wir glauben nicht, daßer die Bekenner des Korans gegen die Bekenner Jesu begünstigt,und die eingedrungencn asiatischen Fremdlinge in Europa recht-mäßige Herren über die eingebornen Christcnkinder des Landes ge-heißen haben würde."

In den Zeiten der Religionskriege, in den Zeiten der hart-herzigsten Dnlduugslosigkeit, als ein fanatischer Erzbischof vonSalzburg dreißigtausend seiner protestantischen Untcrthancn, oderals Ludwig XIV. bei hunderttausend hugenottische Familien ausFrankreich verjagte, waren noch Monarchen, welche die Verstoßenen

*) Sammlung der VerfassungSurkundcn des befreitenGriechcnlandeS, nebst andern Aktenstücke», ans der neugriechischenHandschrift übersetzt von Professor Joh. Kaspar von Orclli. Zürich,in der Geßncrschen Buchhandlung, 1822.

Zsch. Ges. Schr. 38. Thl.

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