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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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aufnahmen voll Erbarmens. Heut aber weiset man die griechischenFlüchtlinge zurück, und erschwert christlichen Privatleuten andererReiche sogar, gegen »ns die schönste aller Pflichten zu üben, dieJesus empfahl."

Und wenn das muhamcdanische Schwert bei uns obsiegensollte, wenn Alles, was dasselbe übrig ließ, entweder Vaterlandoder Christenthum anfgeben muß: was könnte dann das zu späteErbarmen Enropa's für die Auswanderer thun? Wo wäre dannRaum für eine unwissende Menschenmenge, welche noch lange, wonicht die Sklavenkctte, doch die Narben von derselben tragen wird?"

Nein, dieses Volk kann nicht auswander». Es findet imNorden den schönen Himmel nicht wieder, der ihm bisher seineHalbnacktheit erträglich machte. Wir müssen auf dem Bodenunserer uralten Heimat sterben, wenn uns der asiatische Fremd-ling versagt, auf demselben zu leben. Das Christcnthnm wirdvon einem weiten Landstriche des Wclttheils verschwinden. Fürihren Glauben an Jcsum, für ihre Kirchen, ihre Altäre sind beiuns zahllose Märtyrer, Bischöfe, Erzbischöfe und Patriarchen, i»den blutigen Tod gegangen; die Andern werden folgen. UndEuropa rechtfertigt sich beim Anblicke dieses furchtbaren Untergangesmit Religion und Ehrfurcht vor dem Völkerrechte!"

Aber Europa ist der Wohnplatz zivilisirtcr Fürsten »nd Natio-nen. Wie in England der Sklave einst frei ward, wenn er alt-britischen Boden betrat, soll auf europäischer Erde der Barbaraushören, Kanibale zu sein. Dieses Recht, den Barbaren zuzwingen, menschlich zu sein, hat der Wanderer in der Wüste,wo kein anderes Gesetz über ihm steht, als das Gesetz Gottes undder Natur. So hat es auch wohl ein selbstständiger Staat gegenden andern. Das, haben wir gemeint, sei die heiligste Grund-lage alles Völkerrechts. So ist es nun nicht!"

Saget uns nicht von Erschöpfung eurer Unterthancn durch