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lichkeit dem Unterliegenden zur Nettnng eilen. Euch verbietet dasVölkerrecht, dem Recht der Menschheit zu folgen, und Nationen-niord zn hindern?"
„Ja, vom Nationenmord ist die Rede! Nicht von Auf-ständen, nicht von gemeinem Bürgerkriege, nicht von ersten Aus-brüchen einer rohen Wuth, nein, vom Ausrottnngökrieg istdie Rede, der Wider die griechische Nation verhängt ist! Dasganze Volk der Hellenen soll von der Erde vertilgt werden.Unsere bloße Wiedernntcrjochnng kann die argwöhnische Staats-klugheit des asiatischen Despotismus nicht mehr beruhigen. Grie-chenland war ja schon genug unterjocht, hinlänglich entwaffnet,mißhandelt, niedcrgetretcn. Vier Fünfthcile aller Grundstücke ge-hörten ja schon den Osmanen. Und doch war dieses ausgeranbte,elende Volk in der Verzweiflung wieder gewaltig. Durch bloßeVerminderung der griechische» Menschcnzahl glaubt sich diePforte noch lange nicht außer aller Gefahr; denn die kleine Zahlkann wieder im Lauf der Zeit groß werden. Darum soll die Na-tion der Hellenen, in der Wahl zwischen Koran oder Tod, aus-gerottet werden bis auf die letzte Familie. Der Anfang ist ge-macht. Die Blutarbcit dauert fort. Sie dauert fort im Angesichtdes ganzen Europa's, an den Schwellen Rußlands, Oesterreichsund Italiens. Das Ungeheure geschieht vor euern Augen, undihr wollet den gewöhnlichen Maßstab gebrauchen? Das Rechtder Menschheit wird gegen Millionen vernichtet, und gegen dieVernichter gilt nur die Klugheit, die ihr Völkerrecht nennt?"
„Darüber das Entsetzen der Menschheit. Sie sucht auf denThronen des christlichen Europa's einen Vcrtheidiger, dem dieMenschheit höher als der Staat, dem das ewige Recht unsersGeschlechts höher als politische Konvenienz, und dem der Bundmit Gott höher als eine Triple- und Quadruplcallianz der Thronegilt. — Doch wer kennt diese heilige Höhe des Königthums? Wer