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oder der Moskowit werde euch Freiheit bringen. Sie können Wohleure Tirannen demüthigen, euch aber nicht erheben. O Griechen-land, sollst d» nnr den Herrn ändern, nicht dein Elend?"
Wären die hellenischen Gesandten des Anhörcns gewürdigtworden, wer möchte nicht glauben, die Gewalt der Natur undWahrheit würde obgesiegt haben? — Welch ein Schauspiel, dieGesandten des griechischen Volkes zu den Füßen der Monarchendes zivilistrten, christlichen Europa's um Schutz sür Zivilisationund Christenthnm flehend! Schutz für dasselbe Volk, durch welchesEuropa sein Christenthum, seine Zivilisation, seine weltherrlicheStärke empfangen hatte. Ich sehe diese Männer in ihren Thränen,und höre sie rufen: „Also kann weder unser namenloses Elendeuer Erbarmen mit dem Unglück auf Hellas, noch unser verzwcif-lungsvvller Heldenmuth eure Bewunderung rühren? Wir wandtenuns zu den gebornen Schirmherren europäischer Gesittung,, undwerden von ihnen an die Barbarei der Asiaten zurückgewieseu?"
„Ihr saget: das Völkerrecht verbiete eure Einmischung infremde Händel, in auswärtige Bürgerkriege und Aufruhre. —Sind wir euch fremd, wir, die wir eure Nachbarn, Miteuropäer,Mitchristen sind? Wir, deren Sprachen, deren Schriften ihr aufeuer» Hochschulen stndirt? Wir, die ihr uns in cuern Kriegenmit der Pforte jedesmal bereit zur Hilfe fandet, von den TagenJscanderbergs an bis zu den Tagen Lambro Canzini's undNiga's in den Jahren 1789 und 1790? — Wir, euch fremd? —Und das Völkerrecht selbst verbeut euch, das ewige Recht derMenschheit auf europäischer Erde geltend zu machen? Wir habenvon unfern Vätern gelernt, daß das Recht der Völker im Rechtder Menschheit begründet stehe, und, mit Verletzung von diesem,jenes verschwinde. Auch der Wilde wird, wenn er in der Wüsteeinen wehrlosen Unbekannten an die Grausamkeit eines Kanibalenpreisgegeben sieht, mit Gefühl des ewigen Rechts und der Mensch-