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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Seite
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und der flüchtigen Stunde und des Interesses, dem sie für denAugenblick angehoren.

Es erhellt von selbst, auf wessen Seite der Jrrthum möglichersei. Die Einstimmigkeit der Nationen ist aus den »nabwcislichenBedürfnissen des Jahrhunderts hervorgegangcn. Der Mann amHofe hat es mit dem Reize der Gegenwart, dem Spiel der Um-stände, mit positiven Verträgen, mit Alles störenden Zufällen zuthuu, ungerechnet den Einfluß, welchen Erziehung, Gemüthsart,Geistesfähigkcit, persönliche Neigung und Laune des Tages aufihn üben.

Glücklich der Hof, der sich rühmen darf, sein Interesse nichtvom Interesse der gesitteten Welt getrennt zu haben! Es liegttm Beifall der Menschheit und aller Zeitalter die süßeste Beloh-nung fürstlicher Tugenden.

8. Die Abgeordneten der Griechen vor dem Kongresse vonVerona.

Die Gesandten des mit Untergang bedrohten Hcllencnvolkesnahten sich, als Hilfeffehcnde, dem zu Verona versammeltenKongresse. Es ward ihnen nicht erlaubt, sich der Stadt zu nähern.Sie wurden nicht angchört. Sie kehrten traurig um, und konntenmit Lord Byron') singen:Schönes Land der Hellenen, Ge-trümmer alter Herrlichkeit, nichts mehr bist du; aber unsterblichbist dn; tief gesunken, aber groß. Wer wird deine zerstreutenSöhne führen? Wer die Fesseln lösen, die dich so lange drücken?O ihr, die ihr zum Erbe Ketten empfinget, wisset ihr nicht, werfrei sein will, muß sie selber brechen? Hoffet nicht, der Gallier,

') Childe Harold, 2 Buch, 73.