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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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7. Die Hof-- oder Staatspartei und die Menschheit.

Daß die Rationen die Sache Griechenlands als ihre eigene,als eine Sache des menschlichen Geschlechtes betrachteten, währendStaatsklngheit der Höfe entgegengesetzte Richtung zu nehmen be-liebte, befremdete nicht. Jndeß die Thatsache besteht in welthisto-rischer Bedeutsamkeit. Sie hinwcgznläugnen gegen Welt und Nach-welt, sie für Geschrei von Fanatikern, Demagogen, Carbonarlanszugebcn, ist vergebliche Mühe. Die Menschheit glaubt nur derMenschheit, und keinem Andern. Sie selbst aber mit ihren edelstenNeberzcugungen und Gefühlen zu einer der Hofklnghcit entgegen-stehcndcn Partei machen wollen, deren Widerspruch strafbar undmit Zwangsmitteln zu zähmen sei, gehört ebenfalls zu den un-glaublichen und doch wirklichen Verirrungen unserer Zeit.

Die Ncbereinstimmnng der Völker ist kein Räthsel, zu welchemman den Schlüssel in den Taschen demagogischer Nmtreiber suchenmuß. Natur, Schule und Kirche haben alle Nationen, selbstdie, welche schweigen müssen, zu dem Punkte geführt. Dieheutige Gesittung des Welttheils verbindet sämmtliche Bewohnerdesselben zu einer geistigen Verwandtschaft; nur die Asiaten aufdem Boden Europa's, die der europäischen Bildung fremd undfeindlich gebliebenen Türken, stehen vom Familienkreise unsererVölker ausgeschlossen; nicht also aber die uns durch Wissenschaftund Glauben verwandten Hellenen, unter denen man jetzt mordet!Und wären uns diese nicht verwandt, wäre ihr Vaterland nichtdie ewig verehrte Heimat unserer eigenen Zivilisation, wäre ihrGlaube an Jesum Christum nicht unser heiliger Glaube, hättensic den Glanz der Termopylen auch nicht in den Termopylenund den Ruhm von Salamis nicht vor Scio wunderdar verjüngt:so würde die feige Brutalität des osmanischcn Stolzes in Hin-- mordung von tausend Unschuldigen, so würden die Niedermctzelun-