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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Schulgelehrten, nein, auch die ehrbaren Handwerker der Städte, jadie friedlichen Landlentc. Es ward tiefer Unwille in allen Ländern,als einige öffentliche Blätter die Siege der Griechen verhöhnten,die Vorsteher und Helden derselben verlästerten. Zwar jede Oppo-sition ist an sich ehrwürdig; aber cs gibt Dinge, wider welche untervernünftigen Wesen keine Opposition stattfinden kann; sie erregtEntsetzen, wenn sie sich gegen die sittliche Natur, gegen das Gött-liche und Heilige empört.

Als den Hellenen keine Rettung, kein Beistand gegen die Mör-dereien ihrer Unterdrücker ward, als man, »in ihnen jede Hilfezn entziehen,'Grenzen sperrte, Pässe verweigerte, nahe gelegeneSeehafen schloß, ja selbst vom Auslände heimkehrenden Griechenden Rückweg in ihr Vaterland erschwerte: versuchte das Mitleidender Nationen auf Ungeheuern Umwegen, über Marseille, überAmsterdam und England, Trost zu senden.

Es traten Vereine zur Unterstützung der Griechen zusammen.Eine Kette von Gesellschaften bildete sich aus dem Innern Dentsch-lands durch die schweizerische Eidgenossenschaft nndFrankreich. Jeder steuerte bei. Auch der Landmann, auch dieWaise und Wittwc brachten ihr Scherflein. Man'half den Grie-chen in ihre Heimat zurück; man sandte ihnen Flinten, schweresGeschütz, Uniformen u. s. w. Man sandte ihnen freiwillige Mann-schaft, meistens Offiziere aller Waffengattungen, versehen mitdem Nothwcndigstcn, auch tüchtige Acrzte nnd Wundärzte mitFeldapotheken. Nur in der Schweiz allein erhoben sich bei zwanzigsolcher Hilfsvcreine, im südlichen Deutschland deren ungefährzehn.

Binnen kaum zwei Jahren wurden von diesen Privatgesellschaf-ten acht Erpcditionen nach Griechenland veranstaltet.