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ger Vereine, zu den verschiedensten Zwecken gestiftet, herzählen.Me sind mehr oder minder, von Land zu Land, unter einanderverbunden, und wirken, ohne cs zu beabsichtigen, offenbar dahin,die verschiedensten Nationen Europens in eine große Familie auf-zulösen und die Scheidelinien zu mildern, welche Staat oder Kirchezwischen ihnen gezogen hatten. Umsonst priesen einige deutschePoeten und Mystiker die Herrlichkeiten des zehnten Jahrhunderts,tu welchen sie selbst nur arme Leibeigene von Klöstern oder Burgengewesen sein würden; umsonst riefen Jesuiten und Jgnorantinsdas Volk zur Glückseligkeit des blinden Glaubens zurück: der Geistder Nationen hat die Pforten des Mittelalters hinter sich ge-schloffen. Man muß den Völkern die Erfindung dcr Bouffole, derBuchdruckerpresse, des Schießpulvers, des öffentlichen Unterrichts,man muß ihnen den Besitz von Eigcnthum, Handel, Gottes Wortund Klassikern nehmen, mit einem Wort, das fortflammende Lebendes vergangenen Jahrtausends auslöschen: sonst wird cs nicht wie-der dunkel. Die düstern Gestaltungen des Mittelalters in unsererZeit Herstellen, heißt Nachtgcspenster am Hellen Tag wandeln las-sen, wo man sie nicht fürchtet. Ein Geisterbeschwörcr wird nurlächerlich.
In keiner Angelegenheit des Wclttheils hat sich das Sclbst-nrthcil und die Selbstthätigkeit der Nationen allgemeiner, zusam-mcnstimmcnder, freier und entschiedener offenbart, als in der An-gelegenheit Griechenlands. Die Stimme der gcsammtcn euro-päischen Menschheit drang für sie zu den Thronen, und von denKüsten Amerika'S scholl der Wicderhall über die Meere. Man ver-nahm nicht das Geschrei einer einzelnen Meinungspartei, sondernaller Parteien; selbst die Pariser Ultra schwangen dafür ihreweiße Fahne. Es waren nicht begeisterte Jünglinge nur, welcheSchutzrcdner der griechischen Sache wurden, nein, Greise wurdenes; nicht die Hefen des Volkes, nein, die Weisesten; nicht die