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33 : Abt. 3, Vermischte Schriften ; 6 (1854)
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Grundsätze des heiligen Bundes neben den Grundsätzen des staats-thümlichen Interesses zur schweren Prüfung. Die Völker vonSpanien und Portugal gaben sich eigenmächtig andere Ver-fassungen; Neapel und Piemont machten Versuche zur Nach-folge; Griechenland empörte sich gegen den ruchlosen Despo-tismus der Osmanen.

8. Die heutige Sclbstthätigkeit der Nationen.

Man weiht nur demjenigen, von dessen Uebcrlcgenheitman sich abhängig fühlt, unterwerfungsvolle Ehrfurcht. Wonoch die Kraft des Staats, Eigenthnm und höhere Geistesbildung,ausschließlich in der Hand des Adels und der Priesterschaft ruht,ist das Volk nothwendig von denselben abhängig, und weiht esfreiwillig knechtische oder kindliche Huldigung. Dies hört auf, so-bald Jeder im Lande Anthcil am Eigenthnm, wie an der geistigenBildung des Zeitalters hat. Dann fühlen die Einzelnen ihreSelbstständigkeit, und wollen die Würde gelten machen, die sieals Menschen gegen Menschen haben. Dann aber noch Unterwür-figkeit Priestcrthum nnd Adel verlangen wollen, wo die vorigeAbhängigkeit anfgehört hat, dann noch jene abergläubige Ehr-furcht erzwingen wollen, welche der reifere Verstand untersagt,heißt Widernatürlichkeiten fordern.

Der Landesfürst bleibt jederzeit der reichste Eigenthümer. SeineHand spendet allein öffentliche Ehren, Wohlthaten nnd Genüssejeder Art. Darum wird ihm freiwillig und zu allen Zeiten Unter-würfigkeit und natürliche Ehrfurcht gezollt. Seine Krone ist Schluß-stein im Gebäude des Staates, von dessen Dasein das Eigenthnmdes Einzelnen abhängt; darum kommt ihm freiwillig, auch in dengebildetsten Nationen, die Treue Aller entgegen.

Die Wahrheiten find so natürlich und einfach, daß man über