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daß dcr Willen jenes Vermögen sei)/ durch welches' so-wohl das Sündigen/ als das sittliche Leben be-dingt werde. Wenn also der Willen von der Dienstbar-keit dcr Sünde/ gemäß welcher er nur dcr Sünde sträh-nen kann/ nicht durch Gottes Gnade bcfrcpt/ und zurUeberwindung seiner Fehlerhaftigkeit unterstützt wird/vermag kein Sterblicher ein sittliches und frommes Le-ben zu führen. Die göttliche Wohlthat aber/ wodurchder Willen befrcyt wird/ würde/ falls sie dem Wollennicht vorgienge/ den Verdiensten des Willens gegeben/und hörte auf eine unverdiente Gabe Gottes' / folglicheine Gnade zu seyn. Dieser Gegenstand wurde in unfernandern Merkchen ausführlich genug behandelt/ in wel-chen ich die neue Irrlehre von diesen Feinden dcr Gnadewicderlegte. Unterdessen habe ich auch in diesen Bü-chern von dem freyen Willen/ welche freylich nicht ge-gen sie/ als' die damals nicht waren/ sondern gegen dieManichäer gerichtet sind/ von der Gnade Gottes'/ dieauf eine schändliche und gottlose Weise sie nun aufhe-ben wolle»/ nicht ganz geschwiegen. Im zweiten Buchhaben wir auch gesagt: „Nicht nur die großen/ sondernauch die geringsten Güter können ausschließlich vondemjenigen nur ihren Ursprung habe»/ welcher derUrheber alles Guten ist/ nämlich von Gott." Undbald darauf: die Tugenden/ aus welchen ein rechtschaf-fenes Leben besteht/ sind große Güter/ oder Güter eineshohen NaugeS: Gewisse Arten der Körper/ ohne welche