Geliebteste, meinem Herzen stets nahe,wenn gleich durch Raum und Zeit wieimmer entfernte Freunde!
(§chon beym Durchlesen, noch mehr beym lieber«setzen folgender Bücher habe ich mich sehr oft anEuch erinnert, und bald dem Einen, bald demAndern, itzt diese, dann wieder jene Stelle vor-zutragcn und cinzuschärfen gewünscht. Deswegenseyd Ihr auch die ersten, welchen ich nun diese,zwar meinerseits sehr unvollkommene Arbeit, zu-traulich übergebe, in der Hoffnung, die Kleinodien,welche diese Bücher enthalten, werden Euere Liebeden Werth der Gabe, auch in einem wenig glän-zenden Gefässe, nicht verkennen lassen. Sollte eSaber Einige aus Euch befremden, warum in denTagen, wo die Philosophie in neuen, mannigfal-tigen , und glanzenden Formen vor Euere Augengetreten ist, auf einen alten Kirchenvater, gleich-sam wie auf ein Muster der Philosophie und des