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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
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Ueberstcht des zweyten Buches.

Der Mensch hat Wahlfrcyheit des' Willens; indieser aber liegt die Möglichkeit aller Sünden;daher scheint cs, Gott hätte eine solche Wahlfrcyheitdem Menschen nicht verleihen sollen. Allein dieser Scheinwird gehoben, wenn wir bedenken:s) Daß Gott den Menschen geschaffen habe, weil derMensch an sich betrachtet etwas Gntcsist, undalles Gute nur au§ Gott allein entspringenkann;

b) Daß Gott den Menschen vollkommen geschaffenhabe, und zur Vollkommenheit die Freyheitder Willkühr, oder die Wahlfrcyheit, als Ver-mögen gut handeln zu können, noth wendig ge-höre :

c) Daß die Freyheit der Willkühr nicht zum Böses-thun, sondern zum Guthandcln ausschließlichvon Gott gegeben wurde; folglich das Bösehandclnein Mißbrauch der Gabe Gottes scy, was schondaraus erhellet, weil die bösen Handlungen von