Drittes Buch
I.
Nachdem hinlänglich bewiesen ist/ daß der freye Willeunter die Güter / jedoch nicht unter die des niedrigstenRanges gehöre/ und wir deßhalb gestehen müssen/ Gotthabe ihn / und zwar nothwendig gegeben; wollte ich/falls cS dir nicht lästig stete / noch gern cinsehen/ woherjene Bewegung entstehe/ durch welche der Wille von demgemeinsamen und unwandelbaren Gute hinweg/und auf lauter wandelbare Dinge / auf Güter der-Selbstsucht/ oder andere fremdartige und niedri-ge Gegenstände hingcwendet wird. Aug. Warumverlangst du dieses cinzuschen? Evod. Darum/ weil/wenn der sreye Wille so gegeben wurde/ daß eine solcheBewegung ihm wesentlich ist/ er nothwendig diese Rich-tung nimmt / und nie eine Beschuldigung statt findenrann / wo Natur und Nothwcndigkeit dergestalt vorherr-schen. A n g. Billigest du diese Bewegung / oder mißbilligestdu sic? Evod. Zch mißbillige sic. Slug. Du rügest siealso? Evod. Allerdings. Aug. Du rügest demnach eine