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Bd. 1 (1824) Freyheit des menschlichen Willens
Entstehung
Seite
317
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und seliges/ oder ein schändliches und unseliges Lebenverdienen und führen" ? Und wieder an einem andernOrte lauten meine Worte:Daraus geht hervor/ daß,wer ein rechtschaffenes und sittliches Leben führen/ undso zu leben dem Genüsse hinfälliger Güter vorzichenwolle/ zu demselben dergestalt ohne ausserordentliche An-strengung gelangen könne, daß zur Besitznahme dessen,was er zu erhalten wünschet, weiter nichts, als sein ei-genes Wollen crfodcrt werde." Anderstwo sagte ich fer-ner:Jenes ewige Gesetz, zu dessen Betrachtung wirwieder zurückkehrcn sollen, hat unwandelbar festgesetzt,baß im fre»en Willen das Verdienst; in der Seligkeit,oder Unscligkeit des Lebens aber die Belohnung, oder dieStrafe bestehen soll." Und noch an einer andern Stelle;ES ist eine ausgemachte Sache, daß es' einzig vomWillen abhange, zu wählen, was man anstrcben undlicbgcwinnen soll." Und im zweyten Buche sagte ich:Denn der Mensch selbst ist, bloß als Mensch betrach-tet, etwas Gutes, indem er, falls er nur will, gut lebenkann"; an einem andern Orte:Gutes könne nichtsgeschehen, als vermittels des Einen frcycn Willens."Und im dritten Buche sagte ich: Wozu sollen wir demursprünglichen Grund jener Bewegung nachforschcn,durch welche der freyc Willen vom unwandelbaren Guteab, und zu den wandelbaren Gütern hingclcnkt wird,da wir ja schon überzeugt sind, daß cs ausschließlicheine freywilligc, und eben deßwcgcn der Zurechnung